12. August 2026

Ein Bär, der Tränen trocknet

Er hat weiches Fell, passt in eine Kinderhand und übernimmt eine Aufgabe, die kein Medikament leisten kann: Er tröstet, wenn es wehtut, wenn Blut abgenommen werden muss oder wenn ein Kind einfach Angst hat vor dem, was kommt. 150 solcher Trösterbären hat die Kinderklinik des Klinikums Starnberg jetzt neu erhalten – gespendet von Angela und Michael Gräff aus Starnberg, die den Scheck über 1.500 Euro gemeinsam mit ihrem Sohn Benjamin auf der Kinderstation übergaben.

 

Die Bären kommen über den Verein „Kleine Patienten in Not“ in die Klinik. Familie Gräff unterstützt ihn jedes Jahr – in diesem Jahr wieder zugunsten der Starnberger Kinderklinik. „Wir spenden dort, wo wir sehen, was ankommt“, sagt Versicherungsmakler Michael Gräff. „Die Bären bleiben hier, bei Kindern aus dem Landkreis. Und wenn nur einer davon ein Kind durch einen schwierigen Tag begleitet, hat sich die Sache schon gelohnt.“

 

In der Kindermedizin sind die Bären mehr als eine nette Geste. „Kinder lassen sich schlecht überreden, aber gut ablenken“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Lang, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Ärztlicher Direktor des Klinikums Starnberg. „Ein Kind, das etwas zum Festhalten hat, ist ruhiger – und dann wird eine unangenehme Untersuchung für alle leichter, für das Kind, für die Eltern und für uns. Das ist keine große Medizin. Aber es wirkt.“

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