Aufsichtsrat sagt Ja zu Penzberg
Der Aufsichtsrat der Starnberger Kliniken hat am Donnerstag beschlossen, das Krankenhaus Penzberg als sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung weiterzuführen. Er bestätigt damit den Antrag, den die Starnberger Kliniken fristgerecht zum 30. September beim Bayerischen Gesundheitsministerium eingereicht haben. Das Haus bliebe ein Krankenhaus, mit einem neuen Auftrag: stationäre Innere Medizin, eine Ambulanz täglich bis 20 Uhr und ambulante Operationen – statt Notaufnahme rund um die Uhr, Intensivstation und stationärer Chirurgie.
Über den Antrag entscheidet nun das Ministerium, voraussichtlich im Dezember. Gelten würde die neue Versorgungsform dann ab dem 1. Januar 2027. Bis dahin bleibt die Versorgung in Penzberg, wie die Penzbergerinnen und Penzberger sie kennen, auch in der Notaufnahme.
In der Zwischenzeit bereiten die Starnberger Kliniken die nächsten Schritte vor, darunter die Abläufe mit dem Rettungsdienst. Ausführlich informieren sie, sobald der Bescheid vorliegt – dann lassen sich auch die Fragen verlässlich beantworten, die viele Menschen in Penzberg bewegen.